François Mauss
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C’est devenu un peu une tradition dans la presse généraliste ou spécialisée, que de consacrer annuellement une personnalité dans de multiples secteurs. Cela va naturellement des prestigieux prix Nobel jusqu’aux confidentiels “hommes / femmes de l’année” des journaux régionaux.
Dans le monde du vin, ces consécrations annuelles sont devenues standard, que ce soit avec le Wine Spectator, Decanter, la Revue du Vin de France, Falstaff et autres magazines spécialisés.
Mais ici, au WWS, nous avons voulu aller plus loin et ailleurs. Nous souhaitons consacrer chaque année non seulement un homme ou une femme du vin effectivement et mondialement reconnus pour l’excellence de leurs crus, et ce, depuis des décennies, mais surtout un homme, une femme qui, au delà du vin, ont une aura, un charisme personnel d’exception. Toutes proportions gardées, naturellement, (et je le répète : « toutes proportions gardées ») c’est un peu la philosophie du Nobel.
De grands et audacieux entrepreneurs ayant réussi dans le monde du vin, il y en a, et dans toutes les nations. Et dans cette salle, plus d’un Producteur fait partie de cette catégorie où la réussite économique a toujours été associée à une réussite qualitative.
Des héritiers de propriétés célébrissimes réussissant également à être à la hauteur de terres dont ils sont les locataires jusqu’à la génération suivante, il y en a aussi.
Il nous fallait plus.
Il nous fallait un homme du vin qui au delà d’une symbiose rare entre une terre et un homme, est depuis des années, depuis des décennies, proche d’une certaine perfection.
Ce graal recherché par les grands vignerons, est le fruit d’un travail annuel souvent dur et ingrat. Mais c’est aussi l’ardente nécessité pour le vigneron de transmettre son savoir, ses expériences aux générations suivantes.
Ici, l’orgueil n’a pas de place. Ici, la vanité reste au vestiaire. Ici tout n’est que travail, compréhension ultime de ce que doit être le grand vin, et transfert de connaissances aux nouvelles générations.
Ces hommes là, ces femmes là sont rarement des personnalités faisant la une des revues de vin, quoiqu’elles soient régulièrement citées de façon plus qu’élogieuses, car ce sont des hommes, des femmes bien connues des amateurs, mais ne courant pas les show-off, ne cherchant pas à être systématiquement “under the radar” comme disent nos amis anglo-saxons.
Ce sont ces hommes là, ces femmes là que nous souhaitons honorer chaque année lors du WWS.
La Maison LALIQUE et la VILLA D’ESTE se sont associées à ce Prix d’excellence qui sera remis annuellement lors des WWS à Villa d’Este. Que ces deux institutions de prestige en soient ici vivement remerciées.
In der allgemeinen Presse und der Fachpresse ist es zur Tradition geworden, einmal pro Jahr in vielen Branchen eine Persönlichkeit auszuzeichnen. Das betrifft ebenso die renommierten Nobelpreise wie auch weniger bekannte Auszeichnungen von Lokalzeitungen für „Frauen / Männer des Jahres“.
In der Weinbranche sind jährliche Auszeichnungen Standard geworden, und zwar in Zusammenarbeit mit Magazinen wie Wine Spectator, Decanter, Revue du Vin de France, Falstaff und anderen Fachzeitschriften.
Aber hier beim WWS möchten wir weiter gehen. Wir möchten jedes Jahr nicht nur eine Persönlichkeit aus der Weinbranche auszeichnen, die in der Tat schon seit Jahrzehnten weltweit bekannt für die Exzellenz ihrer Qualitätsweine ist, sondern insbesondere einen Menschen , der über seine Weinkompetenz hinaus ein außergewöhnliches persönliches Charisma hat. In Relation gesehen (und ich wiederhole, „in Relation gesehen“) entspricht das ein wenig der Nobelpreis-Philosophie.
Bedeutende, wagemutige und erfolgreiche Unternehmer in der Weinbranche gibt es in allen Ländern. Und in diesem Saal befindet sich mehr als ein Erzeuger, der dieser Kategorie zuzuordnen ist, in der wirtschaftlicher Erfolg immer auch mit Qualität einhergeht.
Und es gibt noch die Erben berühmter Weingüter, die den Anforderungen von Grund und Boden durchaus gewachsen sind, die sie bis zur Weitergabe an die nächste Generation bearbeiten.
Wir wollten mehr.
Wir wollten einen Winzer, der über die seltene Symbiose zwischen Erde und Mensch hinaus seit Jahren, Jahrzehnten nahezu mit Perfektion agiert.
Diese Gralssuche bedeutender Winzer ist das Ergebnis der oftmals harten und mühevollen Arbeit eines ganzen Jahres. Aber es spiegelt auch die absolute Notwendigkeit für den Winzer wider, Wissen und Erfahrungen an die Folgegenerationen weiterzugeben.
Hier haben Hochmut und Eitelkeit keinen Platz. Hier geht es nur um die Arbeit und das ultimative Verständnis davon, wie ein Prädikatswein zu sein hat, sowie um den Wissenstransfer an künftige Generationen.
Diese Frauen und Männer sind nur selten in den Schlagzeilen von Weinmagazinen zu finden, obgleich sie regelmäßig mehr als lobend erwähnt werden. Denn es handelt sich durchaus um Persönlichkeiten, die bei Weinliebhabern sehr bekannt sind. Jedoch haben sie nicht das Bedürfnis, fortwährend im Rampenlicht zu stehen oder auch „under the radar“ zu sein, wie unsere angelsächsischen Freunde sagen.
Einmal pro Jahr möchten wir diese Frauen und Männer anlässlich des WWS auszeichnen.
Der Exzellenzpreis wird in Zusammenarbeit mit unseren Partnern Maison Lalique und Villa D’Este einmal jährlich im Rahmen des WWS im Villa d’Este übergeben. Den beiden renommierten Häusern sei an dieser Stelle herzlich dafür gedankt.
Der Mann, der für den ersten Lalique-Villa D’Este-Preis ausgewählt worden ist, steht selbst voll und ganz für die strengen Auswahlkriterien. Seine Bescheidenheit und Bodenständigkeit sind einzigartig. Sein Charisma ist ebenso offensichtlich wie die hohe Qualität seiner Weine. Spricht man mit ihm, senkt man automatisch die Stimme, denn man ahnt bereits, dass dieser außergewöhnliche Mensch auch zuhören kann. Er hat die eher seltene Gabe, sich dafür zu interessieren, was woanders passiert, nicht nur in seiner Region. Auch das ist nicht mehr selbstverständlich.
Dieser Mann ist heute hier unter uns. Er weiß noch nicht, dass er den Preis bekommen wird.
Meine Damen und Herren, ich bitte Sie um einen herzlichen Applaus für einen Weinkenner, der ihn mehr als verdient! Herr….Helmut Dönnhoff.